Dank des Weckservice und Frühstücksbuffet unserer lieben Gastgeber sind wir früh wieder auf der Strecke und freuen uns schon auf die beiden Brücken, die wir bald sehen werden – die Hängebrücke St. Luzia und die Jauntal Eisenbahnbrücke, mit 96m eine der höchsten Bahnbrücken Österreichs.
Wir überqueren Letztere jedoch nicht, sondern drehen in der Mitte wieder um und ziehen weiter Richtung Bleiburg.
Ein schöner Weg zwar, doch es wird wieder wärmer und wärmer. Genau an einem schattenlosen Asphaltstück frisst sich Annas Pullover in das Vorderrad und es dauert fast 20 Minuten, bis Hannes ihn unter dem Wagen liegend herausgeschnitten hat. Ein Polizist bleibt sogar stehen und fragt ob alles passt.

Und dann ziehen wir irgendwann feierlich in Bleiburg ein. Ein Wirt reicht ungefragt einen weißen Spritzer aus seiner Bar heraus und wir werden neugierig nach unseren Erlebnissen gefragt.
Wir belohnen uns in einem slowenischen Lokal mit einer Pizza und Cevapcici, als ein richtig heftiges Gewitter hereinbricht. In unserem Gastgarten scheint die Welt unterzugehen. Als wir recht spät eine Regenpause nutzen, um in Richtung See aufzubrechen, sind die Kinder vollgepumpt mit Zucker und Adrenalin. Doch der Entschluss zahlt sich aus, denn wir erreichen den Pirkersdorfer See genau zu Sonnenuntergang.

Wir kratzen heute an der 20km Marke und sind von diesen Kinderfüßchen sehr beeindruckt.


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