Ferlach

Unser Ziel ist heute Ferlach, es geht also noch einmal weiter nach Westen. Von dort wollen wir dann hinauf nach Klagenfurt, wo wir Gerda und Nathan treffen wollen. Sie haben vor, uns eine Zeit lang mit den Fahrrädern zu begleiten : D

Zuerst einmal müssen wir zurück an die Drau.

Von hier geht’s wieder dem Ufer des Stausees entlang.

Es wird Abend, wir wollen ins Bett. Einem Satellitenbild folgend finden wir ein Feld. Dass dieses ein tiefer Sumpf ist, sieht man vom All aus aber leider nicht. Also begutachten wir die große Lichtung im Wald daneben – oh, eine Futterstelle für Wildtiere. Geht auch nicht. Etwas zurück finden wir einen Feldweg. Und Bienenstöcke : (

Irgendwann entschließen wir uns für das hinterste Eck eines Klee-Ackers, besser als gar nichts. Kaum im Zelt hören wir draußen das laute Knattern eines Traktors. Zuerst fährt er vorbei, dann macht er kehrt und fährt direkt auf uns zu : |

Möglichst unschuldig schauen wir aus dem Zelt und hören den verwunderten Bauern sagen: „I würd da jetzt gern mähn.“

Netterweise dürfen wir unser Zelt aber danach wieder aufstellen : ) Wir müssen nur vor 9 Uhr früh verschwunden sein, denn morgen kommt der AMA-Kontrolleur.

Nach der Arbeit nimmt sich der Jungbauer noch viel Zeit, zeigt uns die Hagelschäden der vergangenen Nacht oder erzählt von den täglichen ‚Biber-Vertreibungs-Touren‘, da diese enorme Schäden in seinen Feldern anrichten (mehr als 1 ha Mais im Jahr).

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