Märchenwiese

Mit Hilfe von Satellitenbildern und Papa Burghard als Telefonjoker entscheiden wir in der Früh, dass wir uns ins Tal hinunter wagen und der Feistritz hinauf folgen bis zur Mariengrotte, von dort dann weiter nach Soboth. Was soll schon sein, runter ins Tal! : )

Schon seit Anfang unserer Reise begleiten uns Walderdbeeren am Wegrand. Aber so viele wie in dieser Gegend haben wir noch nie gesehen. Ronja hat angefangen „alle“ zu sammeln und Erdbeermarmelade zu“ kochen“. Irgendwann kommen wir nicht mehr vom Fleck, denn immer und überall leuchtet es rot aus dem Gebüsch. Da unser Proviant aber nicht viel Spielraum lässt, müssen wir irgendwann weiter. Also fangen wir an ganz schnell an den roten Stellen vorbeizugehen und hoffen sie bleiben von Ronja unentdeckt. Das klappt nur bedingt, daher versuchen wir es mit zeitlicher Begrenzung und mit Deals wie: ihr geht, Anna sammelt.

Dann endet der Asphalt, ein Bauernhof mit kleinen Kätzchen und Schafen beschäftigt die Kinder erneut. Aber Schluss mit lustig, weiter und vor allem steil bergab im Schotter – das ist der „point of no return“.

Und dann landen wir auf der (wie wir später erfahren) Märchenwiese, einem wundervollen Platz, auch genannt Zweibach wo Krumbach und Feistriz zusammenkommen. Wir belohnen uns mit einem superkalten Bad.

Es gibt ein Lagerfeuer und einen leckeren riesigen Sommersteinpilz, den Hannes zuvor im Wald gefunden hat.

Ein Regenschauer bringt uns zeitig ins Bett. Gut so, denn morgen geht’s wieder bergauf.

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