Radlpass bis Gewitterwiese

Ein gutes Gefühl, eine ganze Tasche voll mit Vorräten aufzuladen. Alleine die 16 Fertig-Gerichte – wofür Anna Hannes für verrückt erklärt hat.

Ist aber auch ein gutes Gewicht, das da an den dünnen Kunststoff-Gelenken des alten Quinny Kinderwagens werkelt, als wir den Karren um 8 Uhr den supersteilen und holprigen Forstweg hinaufzerren.

Dafür machen wir richtig Meter – und zwar über 100 Höhenmeter in nur einer Stunde – die uns zum Radlpass bringen und auch nach Slowenien.

Da ist jetzt endlich ein kräftiges Frühstück drin! Die Kinder sind begeistert vom Knuspermüsli und Joghurt-Sortiment des gestrigen Einkaufs. Trödeln und blödeln auf einer Waldlichtung und dann entlang der Grenze auf slowenischer Seite einem netten Forstweg entlang.

Mittagshunger kündigt sich an, die Karte zeigt ein Marterl etwas abseits der Straße, dahinter einen Steinbruch und die Kirche, die wir nachts zuvor in der Ferne im Wald gesehen hatten.Wir setzen uns gerade an diesen idyllischen Platz, da bekommen wir freundlichen Besuch von einer Österreicherin und einem Slowenen, die uns stolz das wunderschöne Häuschen zeigen, das sie hier errichtet haben. Wir plaudern, werden auf kalte Getränke eingeladen, jausnen und bekommen eine Einladung hier zu übernachten, doch es treibt uns weiter, noch ist es nicht Abend.

Einem versteckten Bach folgen wir durch den Wald, bis verdächtiger Wind aufkommt. Schnell zur nächsten Lichtung, Zelt raus, alle und alles rein und schon kommen die ersten Tropfen und dann ein heftiges Gewitter. Oh wie kuschelig so ein Schlafsack! Noch schnell gekocht und um 8 Augen zu! Und dann 11 Stunden schlafen : )

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