Der Wagen ist groß, sehr groß. Für die Fahrt zum Bahnhof dürfen wir erstmals das Zerlegen üben, und es geht besser als gedacht. Silke bringt uns zum Bahnhof und hier muss alles wieder zusammengebaut werden. Dauert, geht aber. Im Bahnhofslift haben wir auf den Millimeter Platz. Dafür parken wir in der S-Bahn gemütlich auf dem Fahrradplatz – und eine ältere Frau erklärt uns sofort, dass dieser für Fahrräder sei. Wir bedanken uns und sinnieren, was wir da eigentlich dabei haben. Einen Kinderwagen? Oder eine Schubkarre? Eines wissen wir jedenfalls mittlerweile: SIE heißt Willi und bisher ist nichts abgebrochen oder geplatzt. Beeindruckend.
So landen wir in Wies-Eibiswald – und es ist heiß. So richtig. Noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft und Anna’s und Ronja’s erste Blasen versorgt, dann gehts los. Rauf auf den schönen Hügel, zwischen Weinfeldern und durch kleine Wäldchen. Benjamin geht eher rückwärts und jammert in der Schleife ‚Mir ist langweilig‘. Hannes muss meist etwas schneller gehen, sonst ist das Schieben anstrengender.
Ronja ist mal vorn bei Hannes, dann bei Anna und Benjamin, die Pferd oder Hund spielen und unsere Hymne singen. Beim Tiere raten wählt Ronja den toten Hasen. Es wird gedichtet und Erdbeeren gesucht und so kommen wir voran.

Lola sitzt mal im Wagen, dann wieder auf Anna’s Rücken. Zwischendurch schläft sie. Sie scheint sich recht wohl zu fühlen. Vor allem in den freien Spielzeiten in Gras und Wald strahlt sie um die Wette.
Als uns die Wolken mit Regen drohen und wir deswegen das Tempo etwas erhöhen wollen, kommt Ronja uns mit der Idee eines Wettrennens sehr gelegen und wir schaffen es genau mit den ersten Tropfen zum Zeltplatz in Eibiswald – direkt neben dem Freibad. Eins ist klar, morgen gehen wir einfach nur schwimmen!!!

Zelt, Abendessen im Pavillon und gute Nacht!




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