Können wir es schaffen?

Und dann stopfen wir alles in die Taschen und üben uns im Kopfrechnen: 87kg für Gepäck und Wagen – ohne ein einziges Kind : |

Aber wenn wir jetzt nicht losgehen verlässt uns noch der Mut, und darum setzen wir alles dran und verabschieden uns um 16 Uhr von unseren lieben Nachbarn.

Oma Roswitha ist mittlerweile eine Konstante auf unseren Reisen und begleitet uns heute über die ‚Platte‘ zu Roland, der in seinem Schloss mit Lasagne auf uns wartet.

Als wir ums Hauseck biegen, sagt Benjamin: „Meine Füße sind müde.“ Aber der Waldweg gibt ihm neuen Mut und auf einmal ist er nicht mehr zu bremsen. Als Anna spaßhalber vorschlägt, die Wanderung abzubrechen, protestiert er heftig!

Und gleich hier bekommen wir den ersten Vorgeschmack. Der steile Waldweg verlangt schon mal fast alles was wir haben. Aber es geht und auf der folgenden Asphaltstraße sind wir schon dankbar für das 2. und 3. Rad am Wagen, denn hier rollt es sich tadellos.

Ronja meint, sie habe bisher noch gar nichts Interessantes gesehen, doch wenige Meter später findet sie einen überfahrenen Hasen und ist glücklich. Mit Liedern, Gedichten, Pferdespielen und Traktorschauen geht es nun tatsächlich die vier uns bestens bekannten Kilometer hinauf zum unteren Plattenweg.

Hier entsteht bereits unsere Hymne:

Erklär der Mama mal die Welt,

Warum sie nicht aus’nander fällt!

Die Oma ist zum Glück aus Metall,

Und wenn sie auseinanderfällt, dann gibt’s ’n lauten Knall – Bumm

Hier holt uns Roland nettwerweise ab, weil es sonst zu spät werden würde. Hannes joggt mit dem Wagen den restlichen Weg, einfach weils geht ; )

Ein supernetter Abend mit Roland und Silke, stimmt uns perfekt auf die kommende Zeit ein. Vielen Dank euch!

Unser Fazit: Ja, wir schaffen das! Daher verlassen wir morgen die Komfortzone: Auf in den Süden!

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